alware GmbH - Ingenieurbüro für Bauphysik und Gebäudesimulation

alware

KEFF-Vortragsabend am 07.03.18

"Die beste Gebäudetechnik ist die, die man nicht braucht"


KEFF-Vortragsabend zum Abschluss der Schwerpunktwochen "Klimaschutz in der Region" der Energieagentur Mittelbaden Rastatt am 07.03.2018

Die Erde schützen, Geld sparen und sich im Firmengebäude wohl- und leistungsstark fühlen: Es gibt viele gute Gründe, ein Gebäude ganzheitlich energieeffizient zu planen. Ein Neubau ist oft eine millionenschwere Investition und für die jahrzehntelange Nutzung bestimmt. Wer hier auf eine vermeintlich kostengünstige Standardplanung setzt, für den kann es im Nachhinein zu aufwändigen und teuren Nachrüstungen kommen, beispielsweise wenn im Sommer die Mitarbeiter unter der Hitze stöhnen oder im Winter das Gebäude nicht warmzubekommen ist. Dass sich mit einer intelligenten energieeffizienten Gebäudeplanung hingegen die Gebäudetechnik sogar reduzieren lässt – und somit die Investitions- sowie die laufenden Energiekosten – das führte Architekt Raimund Schreckenberger vom Gaggenauer Architekturbüro Bührer und Wehling beim letzten Vortragsabend des zweiwöchigen Themenschwerpunkts „Klimaschutz in der Region“ der Energieagentur Mittelbaden im Rastatter Landratsamt aus.

Mit zwei eindrucksvollen Beispielen für Wärmedämmung und Hitzeschutz mit einfachsten Mitteln startete Schreckenberger seinen Vortrag: zum einen der Iglu als Einraumlösung aus komprimiertem Schnee mit eingeschlossenen Luftbläschen, der eine Spitzenleistung in Wärmedämmung erreicht: bei -30 Grad Außentemperatur eine Innentemperatur von rund 5 Grad. Zum anderen eng aneinandergeschmiegte Häuser im Jemen, deren kleine glaslose Fenster mit dicken weißen Umrandungen eine zu starke Aufheizung des Baukörpers verhindern. Das A und O bei der Planung hierzulande sei es, den Baukörper in Relation zur Nutzung nach den geographischen Gegebenheiten – ob warmes Rheintal oder kühle Schwarzwaldhöhen – und nach den Himmelsrichtungen ausrichten. Setze ich die Büros auf die kühlere Nordseite, muss ich mehr heizen; habe ich die Serverräume auf der Südseite, muss ich hier unnötig kühlen. Ungünstig sei auch, eine Glasfassade, die Licht in Wärme umwandelt, auf der Südseite zu platzieren. In der Rheinebene, in der die Klimaerwärmung bereits zu tropischen Nächten führe, sei es auch angeraten, auf viel Asphalt am Haus zu verzichten. Als eine „natürliche Klimatisierung“ eigne sich Wilder Wein – seine Blätter kämen Tausenden kleiner Sonnenschirmen gleich – und auch eine Dachbegrünung sei ein preiswerter und pflegeleichter Hitzeschutz. Auch für Heizung und Dämmung hatte Raimund Schreckenberger praktische Empfehlungen technischer wie „natürlicher“ Art, beispielsweise eine Dämmung mit hochwertigem Vollmondholz als nachwachsendem Rohstoff oder Poroton-Ziegelsteine mit gefüllten Kammern – beides in der begleitenden Ausstellung zu sehen.

Auch dem zweiten Referenten des Abends, dem Diplom-Physiker Andreas Lahme des Braunschweiger Ingenieurbüros für Bauphysik und Gebäudesimulation alware, ging es darum, überflüssige Kosten bei Investitionen und Energieverbrauch zu vermeiden. Mit einem Computerprogramm, das mit sämtlichen Gebäudedaten sowie mit Wetterdaten gespeist wird, simuliert Lahme die realen thermischen Verhältnisse von Gebäuden. Am Bildschirm wird der Verlauf der Temperaturentwicklung an jedem Punkt des Hauses abgebildet, ob pro Stunde oder übers Jahr hinweg. Im Vergleich mit den Planungen nach Norm ergebe sich in der Regel, dass die Heiz- oder Kälteanlagen deutlich überdimensioniert seien, berichtete er. Auch führten Überdimensionierungen dazu, dass Anlagen fehlerhaft liefen, sich permanent an- und abschalteten und somit wenig umweltfreundlich seien; ein Beispiel, das diesbezüglich Schlagzeilen gemacht habe, sei die Erdwärme-Anlage der Stuttgarter Wohnsiedlung Föhrichhof.

Das Fazit des Abends: Mit einer intelligenten Planung kann Energieeffizienz durch ein Weniger statt Mehr an Gebäudetechnik erzielt werden – eine Win-Win-Situation für den Bauherrn wie für die Umwelt. Für eine Beratung in puncto Maßnahmen zur Energieeinsparung, gesetzliche Vorgaben und Fördermöglichkeiten steht der KEFF-Moderator der Energieagentur Mittelbaden Matthias Friedmann den Firmen der Region kostenfrei zur Verfügung.

(Text: Petra Stalbus)

News 03/2018

"Die beste Gebäudetechnik ist die, die man nicht braucht"


KEFF-Vortragsabend zum Abschluss der Schwerpunktwochen "Klimaschutz in der Region" der Energieagentur Mittelbaden Rastatt am 07.03.2018

Die Erde schützen, Geld sparen und sich im Firmengebäude wohl- und leistungsstark fühlen: Es gibt viele gute Gründe, ein Gebäude ganzheitlich energieeffizient zu planen. Ein Neubau ist oft eine millionenschwere Investition und für die jahrzehntelange Nutzung bestimmt. Wer hier auf eine vermeintlich kostengünstige Standardplanung setzt, für den kann es im Nachhinein zu aufwändigen und teuren Nachrüstungen kommen, beispielsweise wenn im Sommer die Mitarbeiter unter der Hitze stöhnen oder im Winter das Gebäude nicht warmzubekommen ist. Dass sich mit einer intelligenten energieeffizienten Gebäudeplanung hingegen die Gebäudetechnik sogar reduzieren lässt – und somit die Investitions- sowie die laufenden Energiekosten – das führte Architekt Raimund Schreckenberger vom Gaggenauer Architekturbüro Bührer und Wehling beim letzten Vortragsabend des zweiwöchigen Themenschwerpunkts „Klimaschutz in der Region“ der Energieagentur Mittelbaden im Rastatter Landratsamt aus.

Mit zwei eindrucksvollen Beispielen für Wärmedämmung und Hitzeschutz mit einfachsten Mitteln startete Schreckenberger seinen Vortrag: zum einen der Iglu als Einraumlösung aus komprimiertem Schnee mit eingeschlossenen Luftbläschen, der eine Spitzenleistung in Wärmedämmung erreicht: bei -30 Grad Außentemperatur eine Innentemperatur von rund 5 Grad. Zum anderen eng aneinandergeschmiegte Häuser im Jemen, deren kleine glaslose Fenster mit dicken weißen Umrandungen eine zu starke Aufheizung des Baukörpers verhindern. Das A und O bei der Planung hierzulande sei es, den Baukörper in Relation zur Nutzung nach den geographischen Gegebenheiten – ob warmes Rheintal oder kühle Schwarzwaldhöhen – und nach den Himmelsrichtungen ausrichten. Setze ich die Büros auf die kühlere Nordseite, muss ich mehr heizen; habe ich die Serverräume auf der Südseite, muss ich hier unnötig kühlen. Ungünstig sei auch, eine Glasfassade, die Licht in Wärme umwandelt, auf der Südseite zu platzieren. In der Rheinebene, in der die Klimaerwärmung bereits zu tropischen Nächten führe, sei es auch angeraten, auf viel Asphalt am Haus zu verzichten. Als eine „natürliche Klimatisierung“ eigne sich Wilder Wein – seine Blätter kämen Tausenden kleiner Sonnenschirmen gleich – und auch eine Dachbegrünung sei ein preiswerter und pflegeleichter Hitzeschutz. Auch für Heizung und Dämmung hatte Raimund Schreckenberger praktische Empfehlungen technischer wie „natürlicher“ Art, beispielsweise eine Dämmung mit hochwertigem Vollmondholz als nachwachsendem Rohstoff oder Poroton-Ziegelsteine mit gefüllten Kammern – beides in der begleitenden Ausstellung zu sehen.

Auch dem zweiten Referenten des Abends, dem Diplom-Physiker Andreas Lahme des Braunschweiger Ingenieurbüros für Bauphysik und Gebäudesimulation alware, ging es darum, überflüssige Kosten bei Investitionen und Energieverbrauch zu vermeiden. Mit einem Computerprogramm, das mit sämtlichen Gebäudedaten sowie mit Wetterdaten gespeist wird, simuliert Lahme die realen thermischen Verhältnisse von Gebäuden. Am Bildschirm wird der Verlauf der Temperaturentwicklung an jedem Punkt des Hauses abgebildet, ob pro Stunde oder übers Jahr hinweg. Im Vergleich mit den Planungen nach Norm ergebe sich in der Regel, dass die Heiz- oder Kälteanlagen deutlich überdimensioniert seien, berichtete er. Auch führten Überdimensionierungen dazu, dass Anlagen fehlerhaft liefen, sich permanent an- und abschalteten und somit wenig umweltfreundlich seien; ein Beispiel, das diesbezüglich Schlagzeilen gemacht habe, sei die Erdwärme-Anlage der Stuttgarter Wohnsiedlung Föhrichhof.

Das Fazit des Abends: Mit einer intelligenten Planung kann Energieeffizienz durch ein Weniger statt Mehr an Gebäudetechnik erzielt werden – eine Win-Win-Situation für den Bauherrn wie für die Umwelt. Für eine Beratung in puncto Maßnahmen zur Energieeinsparung, gesetzliche Vorgaben und Fördermöglichkeiten steht der KEFF-Moderator der Energieagentur Mittelbaden Matthias Friedmann den Firmen der Region kostenfrei zur Verfügung.

(Text: Petra Stalbus)

Klimaziele der Bundesregierung erreichen

Nach den Plänen der Bundesregierung soll ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 erreicht werden, denn unter Berücksichtigung aller direkten und indirekten Emissionen sind Gebäude derzeit für bis zu 30 Prozent der Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich.

Damit dies gelingt, gilt es, die Potenziale zur Emissionsvermeidung zu nutzen und Fehlinvestitionen zu vermeiden. Das wird nur gelingen, wenn alternative Wege bei den Entwicklungen im Bauwesen gegangen und neue Technologien in den Markt geführt werden.

Gehen Sie diese Wege mit alware.

 

Überdimensionierte Anlagentechnik führt zu Fehlinvestitionen und unnötigen Schadstoff-Emissionen

In der Realität ist der extrem hohe Schadstoff- und CO2-Ausstoß auch durch überdimensionierte Anlagentechnik begründet, die zu häufigem Takten der Anlagen führt.

Der Energieverbrauch und der Emissionsausstoß beim Starten und Stoppen einer Anlage, kann mit dem Entflammen und Erlöschen eines Streichholzes verglichen werden. In diesen Phasen sind die Emissionen größer als in der Betriebs- bzw. Brennphase.

Ein ständiges “An“ und “Aus“ der Gebäudetechnik führt im Vergleich zu einem konstanten, gleichförmigen Betrieb zu einem erhöhten Emissionsausstoß und Energieverbrauch. Zudem fallen unnötige Investitionskosten für überflüssige, überdimensionierte Gebäudetechnik an.

 

Die Weichen für energiesparendes, ökologisches und ökonomisches Bauen

Schon im frühen Entwurfsstadium eines Gebäudes sollten die Weichen zum energie- und flächensparenden, ökologischen und ökonomischen Bauen gestellt werden. Die Leistungen von alware bieten hier einen wertvollen und innovativen Ansatz, um Einsparpotentiale durch kleiner ausgelegte Gebäudetechnik, aufzuzeigen.

alware hilft dabei, vorhandene Potenziale zur Emissionsvermeidung zu nutzen und die Wirtschaftlichkeit Deiner Bauvorhaben sicherzustellen.

Ökologischer Vorteil:
• reduzierter/vermiedener CO2-Ausstoß

Wirtschaftliche Vorteile:
• reduzierte Investitionskosten
• vermiedene Fehlinvestitionen
• optimierte Volllaststunden-Ausnutzung

 

 

News 02/2018

Klimaziele der Bundesregierung erreichen

Nach den Plänen der Bundesregierung soll ein nahezu klimaneutraler Gebäudebestand bis zum Jahr 2050 erreicht werden, denn unter Berücksichtigung aller direkten und indirekten Emissionen sind Gebäude derzeit für bis zu 30 Prozent der Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich.

Damit dies gelingt, gilt es, die Potenziale zur Emissionsvermeidung zu nutzen und Fehlinvestitionen zu vermeiden. Das wird nur gelingen, wenn alternative Wege bei den Entwicklungen im Bauwesen gegangen und neue Technologien in den Markt geführt werden.

Gehen Sie diese Wege mit alware.

 

Überdimensionierte Anlagentechnik führt zu Fehlinvestitionen und unnötigen Schadstoff-Emissionen

In der Realität ist der extrem hohe Schadstoff- und CO2-Ausstoß auch durch überdimensionierte Anlagentechnik begründet, die zu häufigem Takten der Anlagen führt.

Der Energieverbrauch und der Emissionsausstoß beim Starten und Stoppen einer Anlage, kann mit dem Entflammen und Erlöschen eines Streichholzes verglichen werden. In diesen Phasen sind die Emissionen größer als in der Betriebs- bzw. Brennphase.

Ein ständiges “An“ und “Aus“ der Gebäudetechnik führt im Vergleich zu einem konstanten, gleichförmigen Betrieb zu einem erhöhten Emissionsausstoß und Energieverbrauch. Zudem fallen unnötige Investitionskosten für überflüssige, überdimensionierte Gebäudetechnik an.

 

Die Weichen für energiesparendes, ökologisches und ökonomisches Bauen

Schon im frühen Entwurfsstadium eines Gebäudes sollten die Weichen zum energie- und flächensparenden, ökologischen und ökonomischen Bauen gestellt werden. Die Leistungen von alware bieten hier einen wertvollen und innovativen Ansatz, um Einsparpotentiale durch kleiner ausgelegte Gebäudetechnik, aufzuzeigen.

alware hilft dabei, vorhandene Potenziale zur Emissionsvermeidung zu nutzen und die Wirtschaftlichkeit Deiner Bauvorhaben sicherzustellen.

Ökologischer Vorteil:
• reduzierter/vermiedener CO2-Ausstoß

Wirtschaftliche Vorteile:
• reduzierte Investitionskosten
• vermiedene Fehlinvestitionen
• optimierte Volllaststunden-Ausnutzung

 

Sanierung Hotel Skylife Tower in Frankfurt

Im Zuge der geplanten Sanierung des Skylife Towers in Frankfurt sollten thermische Simulationen zur Untersuchung des thermischen Komforts durchgeführt werden.

Dadurch konnten wirksame Maßnahmen zur Verbesserung des thermischen Komforts auch für Räume mit ursprünglichen Überhitzungsproblemen empfohlen werden.

 

180208 Hotel Frankfurt Modell

 
 

Kompetenzen und Vorgehensweise
zum Leistungsspektrum

Gebäudetechnik

Klima (Thermische Gebäudesimulation)

 

Lesen Sie, was Kunden über die Zusammenarbeit mit alware berichten:

Kundenmeinungen

 

Unterkategorien